Geschichte Der erste Pionier von Racketlon war (ohne es zu wissen) Fred Perry. 1929 wurde er Tischtenniswelt-meister, danach gewann er von 1934-1936 Wimbledon im Tennis; eine Kombination die heute undenkbar wäre.Der Ursprung der aktuellen Bewegung liegt in Skan- dinavien, als sich Mitte der 80er-Jahre vier Sportler trafen um einen Schläger-wettkampf zu veranstalten. Jeder Sportler repräsentierte dabei eine der Sportarten Tischtennis, Badminton, Squash und Tennis. Das Turnier stieß auf große Begeisterung und die Gemeinschaft wuchs, bis 1986 die ersten finnischen Meisterschaften stattfanden. Zur gleichen Zeit entwickelte sich auch in Schweden eine Racketlonszene bei welchem Turniere veranstaltet wurden. Dabei wurden jedoch die spezifischen Zählweisen der einzelnen Sportarten beibehalten, was jeweils zu komplizierten Kalkulationen am Ende der Begegnung führte. Als man 1994 entdeckte, dass Finnland ähnliche Turniere veranstaltet, wurde dessen Zählweise mit gleichwertigen Sätzen bis 21 sofort übernommen. Weitere parallele Entwicklungen in verschiedenen nördlichen Regionen Europas führten schlussendlich zum ersten internationalen Racketlon-turnier, welches 2001 in Göteborg stattfand. Es folgte 2002 die Gründung des Weltverbands FIR und eine eigene World Tour, die mittlerweile dem Tennis ähnlich, aus vier Superworld-, acht World- und einer Reihe Challengerturnieren besteht. Die Turniere finden hauptsächlich in Europa statt, wobei der Sport mittlerweile auch in Nordamerika, Südostasien und Südafrika immer populärer wird. Schweizer Racketlonpionier ist Nico Hobi, welcher im Jahr 2007 das erste Racketlonturnier mit seinem Partner Bernie Schöller in Schlieren durchführte. Der Event erreichte bereits bei der ersten Austragung über 180 Anmeldungen. Im 2010 fanden in Schlieren die 4. Racketlon Swiss Open und die Doppelweltmeisterschaften statt, bei welchen 400 Anmeldungen aus 21 Ländern eingingen. Auf nationaler Ebene wurde nach dem 1. Racketlon Swiss Open die Swiss Racketlon Federation (SRF) durch Karim Hanna und sein Team gegründet. Die SRF veranstaltet seit 2008 eine Night-Tour, welche Racketlon in der Schweiz noch mehr verbreiten soll. Ziel ist es, Racketlon als Alternative zu den vier Grundsportarten zu etablieren. |




Der erste Pionier von Racketlon war (ohne es zu wissen) Fred Perry. 1929 wurde er Tischtenniswelt-meister, danach gewann er von 1934-1936 Wimbledon im Tennis; eine Kombination die heute undenkbar wäre.

