Faszination

Was macht Racketlon so faszinierend?

Während bei einem normalen Spiel in einem der vier Schlägersportarten der Gewinn der einzelnen Sätze ent- scheidend ist, zählen bei Racketlon nur die Punkte. Eine Begegnung gilt also auch als verloren, wenn man im Tischtennis, Badminton und Squash je 21:19 gewinnt (Differenz danach +6), im Tennis jedoch 10:21 (-11) verliert und somit im Punktetotal mit 73:78 hinten liegt.

Genau diese Eigenschaft macht dieses Spiel so interessant. Wird ein Satz im Badminton normalerweise bei 5:20 abgeschrieben, können bei Racketlon zwei weitere erkämpfte Punkte des Unterlegenen schlussendlich den Unterschied zwischen Sieg und Niederlage (im ganzen Match) ausmachen, denn die totale Punktedifferenz in allen vier Sportarten ist bekanntlich entscheidend.

Man sollte also in der Lage sein, auch bei großer Überlegenheit bis am Schluss konzentriert zu spielen, aber auch um jeden Punkt kämpfen, wenn man keine Chance mehr auf den Gewinn des Satzes hat. Ziel ist es, bei seiner Hauptsportart einen möglichst großen Vorsprung herauszuspielen, um seine schwächeren Disziplinen zu kompensieren.

Nicht zuletzt bietet Racketlon die einmalige Möglichkeit, sich gegen nationale oder internationale Spitzenspieler der verschiedenen Einzelsportarten zu messen. Dabei geht man bereits mit persönlichem Siegergefühl vom Platz, wenn man nur 8 Punkte (auf 21) gewinnt!

Racketlonturniere finden in sehr guter und sportlicher Atmosphäre statt. Wird während den Sätzen um jeden einzelnen Punkt gekämpft, stehen beim Schlägerwechsel und nach der Partie die freundschaftliche Diskussion über die einzelnen Sätze und den Sport im Vordergrund.